
Sonntag, 1. Juni 2008
Samstag, 31. Mai 2008
Die Frau mit den 9 Stimmen
Die Frau mit den 9 Stimmen
Eines Morgens wachte Lilja auf und die Welt erschien anders als sonst. Sie wusste nicht warum, doch als plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf ein fröhliches: GUTEN MORGEN schmetterte, da wusste sie, das irgendwas merkwürdig war, an diesem Morgen.
Irgendwoher kannte Lilja diese Stimme, sie konnt sich aber nicht mehr erinnern woher. Egal. Freundlich antwortete sie der Stimme mit einem: Ebenfalls guten Morgen, wer bist du und was machst du in meinem Kopf?
Ich bin deine Gute Laune, antwortete die Stimme, und ich war schon immer in deinem Kopf ! Du hast mich nur nie gehört.
Und wieso nicht? Fragte Lilja
Weil du immer mit deiner schlechten Laune beschäftigt warst und nicht in dich gehorcht hast, wie heute Morgen.
Und wieso hör ich dich heute Morgen?
Du warst doch gestern beim Mantra singen, das hat deine Kanäle nach oben geöffnet und du bist sensibler geworden, das scheint heute auch noch anzuhalten.
Und deshalb kann ich dich hören?
Ich denk schon !
Das ist aber komisch...wohl ist mir nicht dabei, eine Stimme in meinem Kopf zu haben, dachte sich Lilja.
Ich bin doch aber nett, sagte die Stimme, und ausserdem bin ich deine Gute Laune. Laß mich doch heute bei dir bleiben, und dann entscheidest du, ob ich bei dir bleiben darf, ja?!
Die Stimme ihrer guten Laune begleitete Lilja den ganzen Tag und es war ein ganzer toller Tag, denn Lilja sah Dinge im Altag, die ihr sonst verborgen blieben, das Lächeln der Nachbarn, die Feude eines Kindes, oder das zwitschern der Vögel, welches sie sonst eher nervte.
Es war ein herrlicher Tag.
Als Lilja abends ins Bett ging, sagte sie der Stimme der Guten Laune, das sie bleiben darf.
Dann schlief sie ein.
Am nächsten Morgen, weckten Lilja 2 Stimmen, in ihrem Kopf, die Gute Laune und einen Neue. Höflich sagte auch an diesem Morgen Lilja wieder guten Morgen zurück, und fragte, wer denn die zweite Stimme sei.
Ich bin dein innerer Wecker und dein Terminkalender. Du musst heute um 9.20 Uhr mit der U-Bahn fahren um pünktlich zum frühstücken bei Ikea zu sein, Immanuel zu treffen und dann shoppen zu gehen. Deshalb musst du jetzt aufstehen.
Ach...so etwas hab ich auch? antwortete Lilja das ist ja toll.
Toll ist auch, das du uns noch hörst, sagte die Gute Laune. Mit dem Wecker / Terminkalender vereinbarte Lilja das Gleiche, wie mit der Guten Laune, sie behielt ihn erstmal bis abends.
Auch der Wecker / Terminkalender durfte bleiben.
In den nächsten Tagen, gesellten sich, ausser ihrer eigenen und der 2 Stimmen noch folgende hinzu:
Die Verantwortung
Die Fairniss
Das Gute Gewissen
Das schlechte Gewissen
Die schlechte Laune
Der Miesmacher
Alle Stimmen hatten ihr Werklein am Tag zu tun und Lilja fands irgendwie witzig, aber auch merkwürdig, sie erwischte sich ab und zu, das sie laut mit ihnen sprach...da guckten die Leute um sie rum dann komisch.
Der Miesmacher, war ir eine Spur zu heftig und sie teilte ihm mit, das er gehen sollte.
Alles machte er schlecht, den schönsten Sonnenuntergang und das leckerste Essen, nee so einen brauchte sie nicht, und wollte sie auch nicht.
Die anderen Stimmen mischten sich in die Diskussion ein, sie sagten entweder bleiben alle, oder alle gehen.
Lilja dachte nach.
Eigentlich ist es sehr schön von all den inneren Stimmen zu wissen, aber mussten sie gleich laut werden? Brauchte sie sie?
Sie empfand es als Geschenk so etwas mal erlebt zu haben, das kann sie dann den Enkeln im Schaukelstuhl erzählen.
Ihr wurde klar, das sie nun feinfühliger für diese Dinge geworden ist, für die die Stimmen standen. Eine Sensibilisierung hatte stattgefunden.
Sie entschied sich, die Stimmen wieder loszulassen und sagte ihnen Tschüss und nicht auf wiederhören.
Dann ging sie schlafen.
Und am nächsten Morgen weckten Lilja die zwitschernden Vögel, die sie mittlerweile liebgewonnen hatte und sie brauchte keinen Wecker, sondern wachte pünktlich auf.
Silvia Hasterok
Eines Morgens wachte Lilja auf und die Welt erschien anders als sonst. Sie wusste nicht warum, doch als plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf ein fröhliches: GUTEN MORGEN schmetterte, da wusste sie, das irgendwas merkwürdig war, an diesem Morgen.
Irgendwoher kannte Lilja diese Stimme, sie konnt sich aber nicht mehr erinnern woher. Egal. Freundlich antwortete sie der Stimme mit einem: Ebenfalls guten Morgen, wer bist du und was machst du in meinem Kopf?
Ich bin deine Gute Laune, antwortete die Stimme, und ich war schon immer in deinem Kopf ! Du hast mich nur nie gehört.
Und wieso nicht? Fragte Lilja
Weil du immer mit deiner schlechten Laune beschäftigt warst und nicht in dich gehorcht hast, wie heute Morgen.
Und wieso hör ich dich heute Morgen?
Du warst doch gestern beim Mantra singen, das hat deine Kanäle nach oben geöffnet und du bist sensibler geworden, das scheint heute auch noch anzuhalten.
Und deshalb kann ich dich hören?
Ich denk schon !
Das ist aber komisch...wohl ist mir nicht dabei, eine Stimme in meinem Kopf zu haben, dachte sich Lilja.
Ich bin doch aber nett, sagte die Stimme, und ausserdem bin ich deine Gute Laune. Laß mich doch heute bei dir bleiben, und dann entscheidest du, ob ich bei dir bleiben darf, ja?!
Die Stimme ihrer guten Laune begleitete Lilja den ganzen Tag und es war ein ganzer toller Tag, denn Lilja sah Dinge im Altag, die ihr sonst verborgen blieben, das Lächeln der Nachbarn, die Feude eines Kindes, oder das zwitschern der Vögel, welches sie sonst eher nervte.
Es war ein herrlicher Tag.
Als Lilja abends ins Bett ging, sagte sie der Stimme der Guten Laune, das sie bleiben darf.
Dann schlief sie ein.
Am nächsten Morgen, weckten Lilja 2 Stimmen, in ihrem Kopf, die Gute Laune und einen Neue. Höflich sagte auch an diesem Morgen Lilja wieder guten Morgen zurück, und fragte, wer denn die zweite Stimme sei.
Ich bin dein innerer Wecker und dein Terminkalender. Du musst heute um 9.20 Uhr mit der U-Bahn fahren um pünktlich zum frühstücken bei Ikea zu sein, Immanuel zu treffen und dann shoppen zu gehen. Deshalb musst du jetzt aufstehen.
Ach...so etwas hab ich auch? antwortete Lilja das ist ja toll.
Toll ist auch, das du uns noch hörst, sagte die Gute Laune. Mit dem Wecker / Terminkalender vereinbarte Lilja das Gleiche, wie mit der Guten Laune, sie behielt ihn erstmal bis abends.
Auch der Wecker / Terminkalender durfte bleiben.
In den nächsten Tagen, gesellten sich, ausser ihrer eigenen und der 2 Stimmen noch folgende hinzu:
Die Verantwortung
Die Fairniss
Das Gute Gewissen
Das schlechte Gewissen
Die schlechte Laune
Der Miesmacher
Alle Stimmen hatten ihr Werklein am Tag zu tun und Lilja fands irgendwie witzig, aber auch merkwürdig, sie erwischte sich ab und zu, das sie laut mit ihnen sprach...da guckten die Leute um sie rum dann komisch.
Der Miesmacher, war ir eine Spur zu heftig und sie teilte ihm mit, das er gehen sollte.
Alles machte er schlecht, den schönsten Sonnenuntergang und das leckerste Essen, nee so einen brauchte sie nicht, und wollte sie auch nicht.
Die anderen Stimmen mischten sich in die Diskussion ein, sie sagten entweder bleiben alle, oder alle gehen.
Lilja dachte nach.
Eigentlich ist es sehr schön von all den inneren Stimmen zu wissen, aber mussten sie gleich laut werden? Brauchte sie sie?
Sie empfand es als Geschenk so etwas mal erlebt zu haben, das kann sie dann den Enkeln im Schaukelstuhl erzählen.
Ihr wurde klar, das sie nun feinfühliger für diese Dinge geworden ist, für die die Stimmen standen. Eine Sensibilisierung hatte stattgefunden.
Sie entschied sich, die Stimmen wieder loszulassen und sagte ihnen Tschüss und nicht auf wiederhören.
Dann ging sie schlafen.
Und am nächsten Morgen weckten Lilja die zwitschernden Vögel, die sie mittlerweile liebgewonnen hatte und sie brauchte keinen Wecker, sondern wachte pünktlich auf.
Silvia Hasterok
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